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Was ist Achtsamkeit und warum ist sie so wichtig?

Was ist Achtsamkeit?

Merle ist 8 Jahre alt. Sie sitzt auf einer Wiese, schaut in den Himmel und beobachtet, wie die Wolken langsam vorbeiziehen. Ein Schmetterling kreuzt ihr Blickfeld und sie folgt ihm spontan. Er lässt sich auf einer Blume nieder. Gedankenverloren streicht Merle mit einer Hand durch die Grashalme und spürt einen kleinen Windhauch, der ihr Gesicht berührt. Sie legt sich auf den weichen Boden, schließt die Augen und genießt die wärmende Sonne auf der Haut.

Merle hat das Glück, ganz im Hier und Jetzt versinken zu können. Allein der Moment zählt. Achtsamkeit bedeutet, ohne Bewertung alle Sinne im Augenblick wahrzunehmen.

Warum ist Achtsamkeit so wichtig?

Merle lässt alles los. So viele KInder sind schon getrieben vom Alltagsstreß, dem sie durch den oft von außen aufgedrückten, terminorientierten Tag ausgesetzt sind. Ruhige Momente? Gibt es selten. Zunehmend erlebt deshalb das Thema Achtsamkeit in der westlichen Welt Aufmerksamkeit. Durch Achtsamkeitsmeditation wird das immer Schneller, Höher, Weiter unterbrochen. Die Aufmerksamkeit wird auf das aktuelle Erleben gerichtet.

Was sehe ich? Was rieche, spüre, schmecke, was empfinde ich. Meine Gedanken dürfen wandern. Nichts wird bewertet. Dadurch entsteht Bewußtheit und eine automatische Reaktion auf eine Situation wird unterbrochen. Man kann wieder die verschiedenen Möglichkeiten zu reagieren sehen.

Ich biete einen Einstieg in eine entspannte Atmosphäre. Die Kinder lernen die Techniken der Stressreduktion. Sie können wertvolle Erfahrungen sammeln, wie sie Zukunftssorgen oder auch Grübeln über Vergangenes loslassen können. Denn leider schon früh befinden sich Kinder im Karussel der Getriebenen. Hier erfahren sie, dass Zeit auch genutzt werden kann, um im Moment zu versinken. Agressivität, Wut, Sorgen, Selbstzweifel werden gelöst. Sie bekommen Werkzeuge in die Hand, anders mit ihren auch trotzdem ja auch wichtigen Gefühlen besser umgehen zu können.

Veröffentlicht am: 
17/6/2020
Autor:
Antje Wäschle